Oktober 2017

Theater im Marienbad Freiburg - Kindheit

Ensembleproduktion mit Texten von David Lindemann

Manche von ihnen haben einen Schatz vergraben und finden ihn nicht wieder. Andere kotzen ins Auto. Einer erzählt alles seiner Mutter. Wenige (die Schlimmsten!) treffen sich am Weiher, um Frösche zu töten. Wieder andere gehen den ganzen Weg mit einem schiefen Kopf. Es kommt auch vor, dass einer klaut. Die meisten wissen immer, wo die Grenze ist, einzelne aber nicht. Alle gehören sie zu dieser geschlossenen Clique namens Kindheit. Vielleicht bist du einer davon. Vielleicht nicht mehr. Vielleicht hast du keine Ahnung, wovon die Rede ist. Mach dir keine Sorgen. Dani, Didi, Domi, Renate, Salim und ich, wir treffen uns im Hinterhof und sind uns ziemlich sicher, dass wir eigentlich nicht mehr dazu gehören. Schließlich sind wir längst erwachsen geworden. Aber Erich Kästner hat mal gesagt: Leute, es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit.
Sechs DarstellerInnen haben den Geist ihrer Kindheit aufgescheucht. Sie haben ihn zu einem Glas Limo eingeladen: So, jetzt sag doch mal. Wie war das damals?

Some have buried a treasure, and can`t find it. Others vomit in the car. One tells everything to his mother. Just a few (the worst!) are meeting at the pond to kill frogs. There are some who walk the whole way with their head tilted to one side. It does happen that one is pickpocketing. Most of them do know the limits, but some don`t. They all belong to that self-contained gang called childhood. Maybe you are one of them, maybe not anymore. Maybe you don’t have a clou what this is all about. Don’t worry. Dani, Didi, Domi, Renate, Salim and I, we meet in the back yard and are pretty sure, we’re not part of it anymore. We’ve been grown-ups for quite a while. But the german author Erich Kästner said one: It is never too late for a happy childhood.
Six performer have roused the ghost of their childhood. They invited him in for a glass of lemonade: Come on now, tell me, what was it like back then?

MIT Dominik Knapp, Dietmar Kohn, Salim Ben Mammar, Daniela Mohr, Renate Obermaier, Nadine Werner
REGIE Stephan Weiland
BÜHNE Bernhard Ott
KOSTÜME Sabine Steinort
CHOREOGRAPHIE Gary Joplin
MUSIK Carlo A. Thomsen
DRAMATURGIE Sonja Karadza

Dauer: 95 min.
Spielort: JES Saal