Die besten Beerdigungen der Welt
nach Ulf Nilsson
Deutschsprachige Erstaufführung am 25. Juni 2011
Langeweile. Die Uhr tickt, nichts passiert, den ganzen langen Nachmittag. Aber Ester, Putte und Nils wollen etwas Lustiges machen. Als Ester eine tote Hummel sieht, freut sie sich, endlich passiert was. Gemeinsam mit ihren Freunden gründet sie ein Beerdigungsinstitut. Für alle toten Tiere, die sonst keiner beachtet. Sie sollen künftig die besten Beerdigungen der Welt erhalten! Auf einer schönen Lichtung, die nur die drei Freunde kennen. Ester ist fürs Graben zuständig, Nils für die Trauer-Gedichte am Grab und Putte fürs Weinen. Mit der toten Hummel fängt alles an. Doch ein Begräbnis am Tag reicht für solch engagierte Beerdigungsunternehmer natürlich nicht. Also müssen weitere tote Tiere her. Die Freunde machen sich auf die Suche: im Gebüsch, unter den Sträuchern, unter den Bäumen, auf den Feldern, auf der Straße, schließlich in der Nachbarschaft. Bis ihnen der Tod plötzlich unerwartet nahe kommt.
Ulf Nilssons Bilderbuch ist eine ebenso berührende wie lustvolle Geschichte über Leben und Tod, ein präzises und humorvolles Spiel mit der Endlichkeit, dessen unsentimentaler, im besten Sinne kindlicher Umgang mit dem Thema befreiend wirkt.
Grete Pagan wird die Bühnenfassung des Bilderbuches im JES zur Uraufführung bringen. Sie war von 2004 bis 2007 Regie-Assistentin am Jungen Ensemble und inszenierte in dieser Zeit mit einem Jugendspielclub das Shakespeare-Projekt „Willi, wir müssen reden!“ Seit 2007 studiert sie Regie an der Theaterakademie Hamburg (Hochschule für Musik und Theater). Ihr Projekt am JES wird eine der ersten Inszenierungen am Ende der Ausbildung sein.
Mit Elisabeth Jakob; Markus Pendzialek, Gerd Ritter
Regie Grete Pagan
Ausstattung Lena Hinz
Musik David Pagan
Dramaturgie Christian Schönfelder
ab 6. Jahren


