Knusper & Knusper
Von und mit Peter Rinderknecht und Gerd Ritter
Nach Motiven aus „Hänsel und Gretel“
von den Brüdern Grimm
Verschiedene Motive aus dem wohl populärsten deutschen Volksmärchen der Gebrüder Grimm sind die Basis für ein aufregendes, verblüffendes, höchst modernes Theaterspektakel für Menschen ab acht von und mit Peter Rinderknecht und Gerd Ritter. Die beiden Schauspieler haben unter der Regie von Brigitte Dethier nicht nur das alte Märchen gut gecovert, sondern eine altersgerechte Mischung aus Erzählung, Krimi, Psychothriller und Musical entwickelt, die dem jungen Publikum samt ihren Begleitern sichtliches Vergnügen bereiten.
Esslinger Zeitung
Zwei verschwundene Kinder, Spuren, die in den Wald führen, und ein verlassener Rastplatz auf einer Lichtung lassen zwei Kriminalbeamte im Dunkeln tappen. Zwei Entertainer besingen eine glückliche Heimkehr und einen Abend voller kulinarischer Köstlichkeiten. Zwei Vertreter des Gesundheitsamtes möchten mit Hilfe eines bekannten Märchens vor den Gefahren von zu vielen Süßigkeiten einerseits und Mangelernährung andererseits warnen. Und zwei geheimnisvolle Köche bereiten ein fleischhaltiges Festmahl zu. Sie alle werden gespielt von Peter Rinderknecht und Gerd Ritter und gehören zum Personal einer theatralen Abenteuerreise.
Die beiden Schauspieler, die die bisherige JES-Geschichte entscheidend mitgeprägt haben, haben sich für ihr gemeinsames Schauspieler-Projekt mit „Hänsel und Gretel“ eines der bekanntesten deutschen Volksmärchen vorgenommen und die alte Geschichte neu für sich entdeckt: mit seinen harten Schnitten, der emotionalen Achterbahnfahrt der beiden Kinder, den großen Gefühlen zwischen Angst und Erleichterung. Und sie haben eine ganz eigene Form gefunden, die Geschichte zu erzählen.
End-Regie Brigitte Dethier
Ausstattung Maria Muscinelli
Dramaturgie Christian Schönfelder
Theaterpädagogik Tobias Metz
Uraufführung am 27. September 2008
Für Zuschauer ab 8 Jahren
Theatersaal
Dauer der Aufführung: 70 Minuten
Nach Motiven aus "Hänsel und Gretel" von den Brüdern Grimm gelingt den Schauspielern Peter Rinderknecht und Gerd Ritter eine spannende Bühnenuntersuchung über kindliche Ängste, verlassen oder von Bösewichtlern umgebracht zu werden, die im Dunkel der Nacht lauern. (...)
In einer surrealen Welt aus schwarzen Wandelementen (Ausstattung: Maria Muscinelli) tummeln sich allerlei skurrile Vertreter der fernsehgestählten Konsumgesellschaft. Beim fliegenden Rollenwechsel beweisen die Schauspieler Peter Rinderknecht und Gerd Ritter ihr Können nicht nur als Verwandlungskünstler, sondern auch als Musiker und Sänger. Ironisch führen die beiden in einer klugen Mischung aus Erzähl- und Spieltheater vor, wie sich die in "Hänsel und Gretel" thematisierte Sehnsucht nach Geborgenheit in einer heilen Welt heutzutage vermarkten lässt.
Stuttgarter Nachrichten
Unter der Regie von Brigitte Dethier ist ein Lobgesang auf die theatrale Fantasie entstanden. Statt das Märchen nachzuerzählen, wird es in aktuelle Zusammenhänge gestellt und als Material spielerisch genutzt. (...) Mit wenigen Requisiten und in verschiedenen Kostümen (Maria Muscinelli) wechseln Rinderknecht und Ritter die Ebenen, zwischen denen allmählich Bezüge erkennbar werden, wobei, wie oft bei frei entwickelten Produktionen, die dramaturgische Stringenz fehlt. Dafür brillieren die beiden Männer schauspielerisch, zeigen, wie die Vielfalt der Welt im Theater entstehen kann - ohne Technik und doppelten Boden, allein mit Talent und Lust am Spiel.
Stuttgarter Zeitung
Besuchen Sie auch die Homepage der Märchenmusikanten: www.maerchenmusikanten.de!
Weitere Informationen zu Stück und Inszenierung im Programmflyer




