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Uraufführung
Noch 5 Minuten
Ein Tanztheater
Mit Jule Kriesel, Prisca Maier; Silas Breiding, Matthias Hermann, Gerd Ritter, Nils Vogeley
Inszenierung Brigitte Dethier, Ives Thuwis
Ausstattung Friedrich Ludmann
Dramaturgie Christian Schönfelder
Uraufführung am 31. Mai 2008
Für Zuschauer ab 14 Jahren
Theatersaal
Dauer der Aufführung: 75 +/- 5 Minuten

| Man wartet und wartet. Immer wieder. Ein Leben lang. 5 Minuten hier, 5 Minuten da. Sitzt da und wartet. Tanzt und wartet. Träumt von der Zukunft oder erinnert sich. Und wartet. Dass die Zeit vergeht, dass etwas passiert, jemand kommt. Oder geht. Wartet auf einen Impuls, einen Blick, ein Wort. Darauf dass man älter wird. Auf die Liebe. Oder dass das Leben beginnt.
Gemeinsam stürzen sich das JES-Ensemble und drei jugendliche Spieler in den Strom der Zeit. Sie erleben, wie Zeit verfliegt, verstreicht und verrinnt – und erzählen dabei tanzend, spielend und wartend vom Älterwerden, von zu- und abnehmenden Fähigkeiten und Fertigkeiten, vom Aufbrechen und Ankommen, von Erwartungen und Erfahrungen, Träumen und Erinnerungen, vom Gegen- und Miteinander der Generationen.
Der belgische Choreograph Ives Thuwis arbeitet zwei Jahre nach dem „BRIEF“-Projekt, einer Koproduktion des JES mit der Kopergietery Gent, dem Theaterhaus Gessnerallee Zürich und dem Dschungel Wien, jetzt zum zweiten Mal am Jungen Ensemble Stuttgart.
Reinschauen! Videomittschnitt von NOCH 5 MINUTEN |

Pressestimmen
Witzig-zarte Impressionen vom Phänomen Zeit und von den Funken, die sprühen, wenn Junge und Ältere sich aneinander abarbeiten. Getanzt stellenweise auch gesprochen, werden diese nahtlos miteinander verschmolzenen Miniaturen von den JES-Schauspielern Matthias Hermann, Prisca Maier und Gerd Ritter. Gemeinsam mit den jugendlichen Darstellern Silas Breiding, Jule Kriesel und Nils Vogeley harmonieren die drei als Sextett mit ausdrucksstarker Körpersprache. (...)
Bei aller Virtuosität der Darsteller, wenn sie Aggressionen tanzen oder Junge und Ältere in synchroner Lebenslust ausflippen, beeindruckt die Aufführung vor allem mit ihren leiseren Passagen. Stuttgarter Nachrichten
Eine Performance, die mit Wort, Geste, Mimik und sehr viel Körpertheater tiefe Einblicke in das Gefühlsleben der Protagonisten gestaltet, ohne darum viel Aufhebens zu machen. Diese lockere Beiläufigkeit, mit der die sechs Akteure reden über Wünsche und Träume, über Erlebnisse und Erinnerungen, über ihr Werden und Sich-Verändern, über die Welt im Großen und im Kleinen, macht den Reiz des Stückes aus.
Vor allem aber gelingt das Vorhaben, hier Menschen zu zeigen, in ihren vielen Dimensionen, ihrer Verwurzelung in ihrer Generation, im Dialog mit anderen, die sich noch jung wähnen und doch aus der jungen Perspektive alt aussehen. Ludwigsburger Kreiszeitung
So simpel die Szenen sein mögen, sie entwickeln häufig eine ungeheure Poesie - gerade weil die Schauspieler sich selbst spielen und mit den Jugendlichen eine Art Authentizität auf der Bühne entsteht. Und vor allem bestechen die drei mit ihrem Talent und dieser Mischung aus kindlicher Zartheit und jugendlicher Kraft. Stuttgarter Zeitung 


Weitere Informationen zu Stück und Inszenierung im Programmflyer
JES und Schule Spielplan Produktionsübersicht

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