Wir/Die

Wir/Die

von Carly Wijs

Mit der Gewissenhaftigkeit eines Schulreferats berichten uns ein Mädchen und ein Junge, was damals beim Schulfest passierte: Wie viele Mütter, Väter und Omas gekommen waren. Wie viele Kinder dort standen, mit Ballons in ihren Händen. Und welches feierliche Lied gesungen wurde, als die Terrorist*innen kamen. Sie zählen die Menschen, die in der Turnhalle festgehalten wurden (1148), zählen die Stunden und Minuten, die sie nicht auf die Toilette durften (38 Stunden und 12 Minuten) und berichten von der Giraffe, die plötzlich auftaucht und an den Bomben im Basketballkorb knabbert. 

Die Niederländerin Carly Wijs hat ein Theaterstück über ein unbequemes Thema geschrieben: Die Geiselnahme an einer Schule in der nordossetischen Stadt Beslan, im Herbst 2004. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive der betroffenen Kinder: Radikal subjektiv, spielerisch und mit erstaunlicher Leichtigkeit, jedoch ohne die Grausamkeit der Ereignisse zu verharmlosen.

Wie sprechen wir über das Unaussprechliche? Wie erinnern wir uns an das, was wir lieber vergessen würden? Und wie gehen wir mit den Bildern solcher Ereignisse um, die medial verbreitet werden?

PREMIERE: 27. April 2019

Empfohlen ab 12 / Klassen 7-10


Besetzung

Aktuelle Spieltermine

27.04.2019
Premiere

19:00 - 20:00


Stückempfehlungen
Öffentlicher Probeneinblick: Wir/Die

Zwei Kinder berichten uns, wie viele Familien beim Schulfest waren. Und welches feierliche Lied gesungen wurde, als die Terrorist*innen kamen. 

Die Niederländerin Carly Wijs hat ein Theaterstück geschrieben über die Geiselnahme an einer Schule in der nordossetischen Stadt Beslan, im Herbst 2004.

Alter: 12+

Spielort

Länge

Stunde(n)

Alter

ca. 12+

Preis

Erwachsene
0,00 €

Kinder/Jugendliche
0,00 €