Einmischen - das open space-Format für junge Menschen


Du hast keinen Plan, was in der Welt abgeht, hättest aber gerne einen? Oder du denkst, dass außer dir niemand einen hat? Dann komm zum open space-Format für junge Menschen und teil deine Erfahrungen aus Leben, Straße, Schule, Uni oder Job mit uns. In gemütlicher Atmosphäre sprechen wir über Dinge, die uns was angehen und unter den Nägeln brennen.

In den vergangen zwei Spielzeiten haben fünf Ausgaben von EINMISCHEN stattgefunden, am Schauspiel Stuttgart zum Thema NACHHALTIGKEIT, am Theaterhaus zum Thema POLITISCHE PARTIZIPATION, am JES zum Thema SELF-CARE, und am Theater Rampe zu LET’S TALK ABOUT SEX. Im Juni 2020 gab es eine Online-Ausgabe zum Thema BILDUNG.

Zu jedem Thema laden wir Stuttgarter Initiativen und engagierte junge Menschen als Impulsgeber*innen ein.

Das nächste EINMISCHEN findet am 8. November, 15-18 Uhr, im JES und im Schauspiel Stuttgart (Kammertheater) zum Thema RASSISMUS statt.

Bleibt auf dem Laufenden und abonniert den EINMISCHEN-Kanal auf Instagram (einmischen_stuttgart)!

EINMISCHEN ist eine Kooperation von: Schauspiel Stuttgart, JES, Theater Rampe und Theaterhaus Stuttgart

Einmischen - das open space-Format für junge Menschen


Du hast keinen Plan, was in der Welt abgeht, hättest aber gerne einen? Oder du denkst, dass außer dir niemand einen hat? Dann komm zum open space-Format für junge Menschen und teil deine Erfahrungen aus Leben, Straße, Schule, Uni oder Job mit uns. In gemütlicher Atmosphäre sprechen wir über Dinge, die uns was angehen und unter den Nägeln brennen.

In den vergangen zwei Spielzeiten haben fünf Ausgaben von EINMISCHEN stattgefunden, am Schauspiel Stuttgart zum Thema NACHHALTIGKEIT, am Theaterhaus zum Thema POLITISCHE PARTIZIPATION, am JES zum Thema SELF-CARE, und am Theater Rampe zu LET’S TALK ABOUT SEX. Im Juni 2020 gab es eine Online-Ausgabe zum Thema BILDUNG.

Zu jedem Thema laden wir Stuttgarter Initiativen und engagierte junge Menschen als Impulsgeber*innen ein.

Das nächste EINMISCHEN findet am 8. November, 15-18 Uhr, im JES und im Schauspiel Stuttgart (Kammertheater) zum Thema RASSISMUS statt.

Bleibt auf dem Laufenden und abonniert den EINMISCHEN-Kanal auf Instagram (einmischen_stuttgart)!

EINMISCHEN ist eine Kooperation von: Schauspiel Stuttgart, JES, Theater Rampe und Theaterhaus Stuttgart

Die Idee hinter EINMISCHEN


In der Spielzeit 2018/2019 haben wir gemeinsam mit dem Schauspiel Stuttgart, dem theater rampe und dem Theaterhaus das open space-Format EINMISCHEN etabliert. Der Name der neuen Reihe ist zugleich Programm: Junge Menschen können die Räume des Theaters für sich und ihre Anliegen nutzen; sich vernetzen, Mitstreiter*innen finden und Möglichkeiten kennen lernen, sich zu engagieren und gesellschaftlichen Wandel gemeinsam voranzutreiben.

Jedes EINMISCHEN widmet sich einem gesellschaftspolitischen Thema, zu dem engagierte junge Einzelpersonen und lokale Jugendinitiativen und -kollektive ihren Ansatz und ihre Aktionen vorstellen. In Gesprächsrunden und anderen kreativen Formaten werden möglichst viele unterschiedliche Blickwinkel diskutiert und weiter- bzw. zusammengedacht. Auch künstlerische Impulse von den jungen Akteur*innen, die ihre Haltung und ihre Gedanken ausdrücken, wie Poetry Slam Texte, Musikeinlagen oder kurze Performances, sind Teil des Programms.

Den veranstaltenden Theatern ist es ein Anliegen, Jugendlichen ein eigenes Forum zu bieten, das nach ihren Regeln funktionieren soll. Häufig sind in politische Diskussionsveranstaltungen unhinterfragte Hierarchien eingeschrieben: Auf einem hoch dotierten Podium sitzen Expert*innen aus einem bestimmten Bereich, die sich angeregt streiten. Das Publikum verfolgt die Diskussion, stellt vielleicht hier und da eine Frage und tauscht sich im Anschluss über das von den Expert*innen Verhandelte aus. Bei EINMISCHEN hingegen soll es möglichst wenig Barrieren und Hürden geben, um eine breite Teilnahme zu ermöglichen. Beispielsweise gibt es keine Voranmeldung und die Veranstaltung kostet keinen Eintritt. Ob bereits politisch aktiv oder noch ganz unbedarft – jede*r ist eingeladen, sich mit eigenem Wissen und eigenen Erfahrungen einzubringen, Fragen zu stellen ohne sich naiv oder unwissend zu fühlen, oder sich einfach entspannt zurückzulehnen und zuzuhören.

Als Veranstalter*innen stellen wir uns immer wieder die Frage, wie eine offene und beteiligungsreiche Politik der Zukunft aussehen kann. Viele politische Entscheidungen werden über die Köpfe der jungen Generation hinweg gefällt, obwohl sie ganz massiv davon betroffen sind. Für ein gelingendes Gemeinwohl brauchen wir junge Menschen, die Verantwortung übernehmen, die sich engagieren für Kultur, Kunst, Sport, Umwelt und Soziales, ob in selbstverwalteter Form oder in institutionalisierter. Theater – und insbesondere Kinder- und Jugendtheater – können in diesem Prozess eine wichtige Rolle spielen: Sie können im ersten Schritt ihre Mittel und Ressourcen nutzen, um Jugendliche zu unterstützen, zu ermutigen und ihnen den Rücken zu stärken. Der zweite konsequente Schritt beinhaltet, Verantwortung und Macht abzugeben, sodass Jugendliche die Veranstaltungen und Angebote, die für sie gedacht sind, nach ihren Vorstellungen und Bedürfnissen gestalten können. Dann werden Kinderund Jugendtheater zu Orten, die junge Menschen als ihre Orte verstehen, wo sie gehört werden, sich persönlich entfalten und Gemeinschaft jenseits von Instagramability, Konsumzwang, Leistungsdruck u.ä. erfahren können.

Amelie Barucha (dieser Text erschien im Spielzeitheft 2019/2020)

Die Idee hinter EINMISCHEN


In der Spielzeit 2018/2019 haben wir gemeinsam mit dem Schauspiel Stuttgart, dem theater rampe und dem Theaterhaus das open space-Format EINMISCHEN etabliert. Der Name der neuen Reihe ist zugleich Programm: Junge Menschen können die Räume des Theaters für sich und ihre Anliegen nutzen; sich vernetzen, Mitstreiter*innen finden und Möglichkeiten kennen lernen, sich zu engagieren und gesellschaftlichen Wandel gemeinsam voranzutreiben.

Jedes EINMISCHEN widmet sich einem gesellschaftspolitischen Thema, zu dem engagierte junge Einzelpersonen und lokale Jugendinitiativen und -kollektive ihren Ansatz und ihre Aktionen vorstellen. In Gesprächsrunden und anderen kreativen Formaten werden möglichst viele unterschiedliche Blickwinkel diskutiert und weiter- bzw. zusammengedacht. Auch künstlerische Impulse von den jungen Akteur*innen, die ihre Haltung und ihre Gedanken ausdrücken, wie Poetry Slam Texte, Musikeinlagen oder kurze Performances, sind Teil des Programms.

Den veranstaltenden Theatern ist es ein Anliegen, Jugendlichen ein eigenes Forum zu bieten, das nach ihren Regeln funktionieren soll. Häufig sind in politische Diskussionsveranstaltungen unhinterfragte Hierarchien eingeschrieben: Auf einem hoch dotierten Podium sitzen Expert*innen aus einem bestimmten Bereich, die sich angeregt streiten. Das Publikum verfolgt die Diskussion, stellt vielleicht hier und da eine Frage und tauscht sich im Anschluss über das von den Expert*innen Verhandelte aus. Bei EINMISCHEN hingegen soll es möglichst wenig Barrieren und Hürden geben, um eine breite Teilnahme zu ermöglichen. Beispielsweise gibt es keine Voranmeldung und die Veranstaltung kostet keinen Eintritt. Ob bereits politisch aktiv oder noch ganz unbedarft – jede*r ist eingeladen, sich mit eigenem Wissen und eigenen Erfahrungen einzubringen, Fragen zu stellen ohne sich naiv oder unwissend zu fühlen, oder sich einfach entspannt zurückzulehnen und zuzuhören.

Als Veranstalter*innen stellen wir uns immer wieder die Frage, wie eine offene und beteiligungsreiche Politik der Zukunft aussehen kann. Viele politische Entscheidungen werden über die Köpfe der jungen Generation hinweg gefällt, obwohl sie ganz massiv davon betroffen sind. Für ein gelingendes Gemeinwohl brauchen wir junge Menschen, die Verantwortung übernehmen, die sich engagieren für Kultur, Kunst, Sport, Umwelt und Soziales, ob in selbstverwalteter Form oder in institutionalisierter. Theater – und insbesondere Kinder- und Jugendtheater – können in diesem Prozess eine wichtige Rolle spielen: Sie können im ersten Schritt ihre Mittel und Ressourcen nutzen, um Jugendliche zu unterstützen, zu ermutigen und ihnen den Rücken zu stärken. Der zweite konsequente Schritt beinhaltet, Verantwortung und Macht abzugeben, sodass Jugendliche die Veranstaltungen und Angebote, die für sie gedacht sind, nach ihren Vorstellungen und Bedürfnissen gestalten können. Dann werden Kinderund Jugendtheater zu Orten, die junge Menschen als ihre Orte verstehen, wo sie gehört werden, sich persönlich entfalten und Gemeinschaft jenseits von Instagramability, Konsumzwang, Leistungsdruck u.ä. erfahren können.

Amelie Barucha (dieser Text erschien im Spielzeitheft 2019/2020)