JES und Kulturschule


Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport und die Karl Schlecht Stiftung initiierten das Modellprojekt Kulturschule 2020 Baden-Württemberg. Seit dem Schuljahr 2015/2016 werden zehn ausgewählte Schulen in Baden-Württemberg für fünf Jahre durch eine besondere Förderung darin gestärkt, kulturelle Bildung zu einem noch selbstverständlicheren Teil des Schulalltags zu machen. Sie entwickeln sich zur Kulturschule, d.h. sie erarbeiten fächer- und jahrgangsübergreifende Angebote der kulturellen Bildung, die über die Anforderungen des Bildungsplans hinausgehen. Darunter auch die Maria Montessori Grundschule Hausen in Stuttgart.

Im Rahmen des Modellprojekts kooperierten das JES und das Stuttgarter Ballett jung mit der Maria Montessori Grundschule und entwickelten pro Schuljahr ein Tanz- und Theaterstück. Während der regulären Unterrichtszeit am Vormittag wurde künstlerisch mit den Grundschulkindern gearbeitet, es wurde geprobt, getanzt, gemalt und Requisiten gefertigt.

Im Juli 2017 wurde das Stück "Nesu'ah" im JES präsentiert, das Katharina Kluge (Tanzpädagogin, Stuttgarter Ballett jung) und Hannes Michl (Theaterpädagoge, JES) gemeinsam mit den Schüler*innen entwickelten. Im Mai 2018 folgte "Laserschwert und Spitzenschuh - und raus bist du". Die Stückentwicklung zu Rollen- und Geschlechterbildern basiert auf den zuvor gesehenen Inszenierungen "entweder und" (JES) und "La fille mal gardée" (Stuttgarter Ballett). Hier hatten Katharina Kluge und Tobias Metz (Theaterpädagoge, JES) die Leitung inne.