• Schulprojekte in der Spielzeit 2020/2021

Projekt zum kreativen Schreiben an der Reinhold-Nägele-Realschule Weinstadt


Im Herbst 2020 besuchten JES-Kulturvermittlerin Amelie Barucha und Schauspieler Milan Gather, selbst auch Theaterautor, an zwei Vormittagen die Klasse 7a der Reinhold-Nägele-Realschule in Weinstadt. Die Klasse nimmt im Schuljahr 2020/2021 an dem intensiven Literaturvermittlungsprogramm Weltenschreiber (Robert-Bosch-Stiftung/Literaturhaus Stuttgart) teil und arbeitet hier mit dem Stuttgarter Autoren Martin Schäuble zusammen, der uns JESler*innen einlud, Teil des Projektes zu sein.

Zusammen schauten wir uns den Theaterfilm zu „Astronauten“ an, ein Monolog von und mit Milan Gather. Gemeinsam beschrieben wir die Hauptfigur Michael Kieler und trugen alle Komponenten zusammen, was es braucht, um eine lebendige, tiefgründige Figur zu kreieren. Im Anschluss entwarfen die Schüler*innen ihre eigenen Figuren und schrieben davon ausgehend eine Geschichte. Zwei dieser Geschichten wurden im Rahmen des JES-Video-Kalenders im Dezember 2020 von Milan Gather vorgelesen und einer Öffentlichkeit bekannt gemacht.

Wir hoffen sehr, dass noch in diesem Schuljahr der dritte, noch ausstehende Gegenbesuch im JES stattfinden kann!

Projekt zum kreativen Schreiben an der Reinhold-Nägele-Realschule Weinstadt


Im Herbst 2020 besuchten JES-Kulturvermittlerin Amelie Barucha und Schauspieler Milan Gather, selbst auch Theaterautor, an zwei Vormittagen die Klasse 7a der Reinhold-Nägele-Realschule in Weinstadt. Die Klasse nimmt im Schuljahr 2020/2021 an dem intensiven Literaturvermittlungsprogramm Weltenschreiber (Robert-Bosch-Stiftung/Literaturhaus Stuttgart) teil und arbeitet hier mit dem Stuttgarter Autoren Martin Schäuble zusammen, der uns JESler*innen einlud, Teil des Projektes zu sein.

Zusammen schauten wir uns den Theaterfilm zu „Astronauten“ an, ein Monolog von und mit Milan Gather. Gemeinsam beschrieben wir die Hauptfigur Michael Kieler und trugen alle Komponenten zusammen, was es braucht, um eine lebendige, tiefgründige Figur zu kreieren. Im Anschluss entwarfen die Schüler*innen ihre eigenen Figuren und schrieben davon ausgehend eine Geschichte. Zwei dieser Geschichten wurden im Rahmen des JES-Video-Kalenders im Dezember 2020 von Milan Gather vorgelesen und einer Öffentlichkeit bekannt gemacht.

Wir hoffen sehr, dass noch in diesem Schuljahr der dritte, noch ausstehende Gegenbesuch im JES stattfinden kann!

Online-Theaterprojekt an der Ameisenbergschule Stuttgart


Seit nun mehreren Monaten erleben Kinder den Schulunterricht von zuhause aus. Der Gang zur Schule wird ersetzt durch den Gang zum Bildschirm. Lehrkräfte stehen vor der Herausforderung, wie sie ihren Unterricht dennoch abwechslungsreich, kreativ und interaktiv gestalten können, wenn das Gemeinschaftserlebnis in Präsenz und der direkte Kontakt zu den Mitschüler*innen fehlt.

Daher gingen wir in Kontakt mit den Lehrkräften der 3. Klassenstufe der Grundschule Ameisenbergschule in Stuttgart und entwickelten ein Konzept für ihren Unterricht. So wurden an insgesamt fünf Terminen die Kinderzimmer anhand theaterpädagogischer Spiele und performativer Übungen zu Bühnen und die Kinder zu Performer*innen.

Wir näherten uns spielerisch dem Thema „Gefühle“, das vor allem aktuell eine große Rolle bei Kindern spielt und fragten uns, wie sich Gefühle eigentlich individuell in unseren Körpern und Bewegungen äußern, wie man sie am besten beschreibt, damit andere einen verstehen und ob man Gefühle eigentlich kontrollieren oder verändern kann, oder ob sie uns einfach überrollen wie eine große Welle.

Wir erforschten spielerisch unsere Gefühlswelt, schafften Momente der Vergemeinschaftung trotz der Entfernung, tanzten vor Glück, gingen in die Luft vor Wut und pusteten vor allem unsere Köpfe mal ordentlich durch.

Wir planen eine Fortsetzung dieser Kooperation und freuen uns, wenn wir die Klassen bald auch wieder zum Theater schauen zu uns ins JES einladen dürfen!

Online-Theaterprojekt an der Ameisenbergschule Stuttgart


Seit nun mehreren Monaten erleben Kinder den Schulunterricht von zuhause aus. Der Gang zur Schule wird ersetzt durch den Gang zum Bildschirm. Lehrkräfte stehen vor der Herausforderung, wie sie ihren Unterricht dennoch abwechslungsreich, kreativ und interaktiv gestalten können, wenn das Gemeinschaftserlebnis in Präsenz und der direkte Kontakt zu den Mitschüler*innen fehlt.

Daher gingen wir in Kontakt mit den Lehrkräften der 3. Klassenstufe der Grundschule Ameisenbergschule in Stuttgart und entwickelten ein Konzept für ihren Unterricht. So wurden an insgesamt fünf Terminen die Kinderzimmer anhand theaterpädagogischer Spiele und performativer Übungen zu Bühnen und die Kinder zu Performer*innen.

Wir näherten uns spielerisch dem Thema „Gefühle“, das vor allem aktuell eine große Rolle bei Kindern spielt und fragten uns, wie sich Gefühle eigentlich individuell in unseren Körpern und Bewegungen äußern, wie man sie am besten beschreibt, damit andere einen verstehen und ob man Gefühle eigentlich kontrollieren oder verändern kann, oder ob sie uns einfach überrollen wie eine große Welle.

Wir erforschten spielerisch unsere Gefühlswelt, schafften Momente der Vergemeinschaftung trotz der Entfernung, tanzten vor Glück, gingen in die Luft vor Wut und pusteten vor allem unsere Köpfe mal ordentlich durch.

Wir planen eine Fortsetzung dieser Kooperation und freuen uns, wenn wir die Klassen bald auch wieder zum Theater schauen zu uns ins JES einladen dürfen!

Theaterprojekt an der Friedrich-Hölderlin-Schule Asperg


März 2021. Was denken sich wohl Außerirdische, wenn sie im Moment aus der Ferne auf die Erde schauen? Wären sie besorgt oder hätten sie vielleicht ein paar gute Ideen und Tipps für uns Menschen, wie wir mit uns und unseren Gefühlen in der Zeit der Epidemie umgehen können? Diesen und weiteren Fragen gehen die Klassen 3a, 3b und 3c der Friedrich-Hölderlin-Schule Asperg gemeinsam mit den Theaterpädagog*innen des JES nach.

In einem dreiwöchigen Online-Theaterprojekt werden Briefe an ferne Planeten geschickt, Raumfahrten unternommen und neue Alien-Charaktere entwickelt. Am Ende entstehen kurze Theaterpräsentationen, die online vor den Mitschüler*innen aufgeführt werden.

Das Projekt wird finanziert aus den Mitteln des Landesprogramms "Lernen mit den Künsten".

Theaterprojekt an der Friedrich-Hölderlin-Schule Asperg


März 2021. Was denken sich wohl Außerirdische, wenn sie im Moment aus der Ferne auf die Erde schauen? Wären sie besorgt oder hätten sie vielleicht ein paar gute Ideen und Tipps für uns Menschen, wie wir mit uns und unseren Gefühlen in der Zeit der Epidemie umgehen können? Diesen und weiteren Fragen gehen die Klassen 3a, 3b und 3c der Friedrich-Hölderlin-Schule Asperg gemeinsam mit den Theaterpädagog*innen des JES nach.

In einem dreiwöchigen Online-Theaterprojekt werden Briefe an ferne Planeten geschickt, Raumfahrten unternommen und neue Alien-Charaktere entwickelt. Am Ende entstehen kurze Theaterpräsentationen, die online vor den Mitschüler*innen aufgeführt werden.

Das Projekt wird finanziert aus den Mitteln des Landesprogramms "Lernen mit den Künsten".

  • Schulprojekte in der Spielzeit 2019/2020

Die ersten Tastführungen am JES


Kurz vor den Weihnachtsferien haben die ersten Tastführungen, ein inklusives Vermittlungsformat, das wir in dieser Spielzeit eingeführt haben, stattgefunden.

Zwei Tage vor dem Theaterbesuch waren die Theaterpädagog*innen Amelie Barucha und Paul-Maurice Röwert zu Gast in der Betty-Hirsch-Schule Stuttgart, eine inklusive Schule für Kinder mit und ohne Beeinträchtigung des Sehens. Sie besuchten die Schüler*innen im Klassenzimmer und bereiteten sie auf den Theaterbesuch vom Winterstück "Ein Schaf fürs Leben" vor.

Die Kinder konnten das eigens gebaute Tastmodell des Bühnenbilds und einige Requisiten und Kostümteile ertasten und auf ihre Klänge untersuchen. Der weiße Rock, den die Schauspielerin Anna-Lena Hitzfeld als Schaf anhat, fühlt sich zum Beispiel ganz weich und warm wie Schafswolle an, die schwarzen Lederhandschuhe, die Faris Yüzbaşioğlu als Wolf trägt, machen gefährliche Klettverschlussgeräusche und seine goldene Armbanduhr wiegt schwer in der Hand.

Zwei Tage später begrüßten wir die Kinder im JES. Eine Viertelstunde vor Vorstellungsbeginn betraten sie aufgeregt den Theatersaal und lernten das Ensemble kennen. Die Schauspieler*innen und Musiker*innen beschrieben ihr Aussehen, die Kinder lernten die Stimmen kennen und hörten, welche Geräusche die Schritte der Spieler*innen auf den Holzboden des Spielpodests machten. Sie befühlten Anna-Lena Hitzfelds „Schafsohren“ (ihre lockigen Haare als Zöpfchen gebunden) sowie Faris Yüzbaşioğlus markanten Vollbart. Céline Papion (Cello) und Frank Wolf (E-Gitarre) spielten die musikalischen Motive von Wolf und Schaf vor.

Während der Aufführung verteilten sich die begleitenden Lehrer*innen und JES-Mitarbeiter*innen zwischen den Kindern mit Beeinträchtigung des Sehens und flüsterten ihnen in rein musikalischen Momenten kurze Beschreibungen dessen zu, was auf der Bühne passierte.

Nach der Aufführung hatten die Kinder die Gelegenheit die Bühne abzugehen und räumlich zu erfassen, den Schlitten „Rakete“ aus der Nähe zu begutachten und die Schafs- und die Wolfswohnung zu inspizieren.

Mit diesem Vermittlungsformat möchte das JES seine Barrierefreiheit weiter ausbauen. Theaterstücke mit Tastführung für höhere Klassenstufen sind bereits in Planung.

Die ersten Tastführungen am JES


Kurz vor den Weihnachtsferien haben die ersten Tastführungen, ein inklusives Vermittlungsformat, das wir in dieser Spielzeit eingeführt haben, stattgefunden.

Zwei Tage vor dem Theaterbesuch waren die Theaterpädagog*innen Amelie Barucha und Paul-Maurice Röwert zu Gast in der Betty-Hirsch-Schule Stuttgart, eine inklusive Schule für Kinder mit und ohne Beeinträchtigung des Sehens. Sie besuchten die Schüler*innen im Klassenzimmer und bereiteten sie auf den Theaterbesuch vom Winterstück "Ein Schaf fürs Leben" vor.

Die Kinder konnten das eigens gebaute Tastmodell des Bühnenbilds und einige Requisiten und Kostümteile ertasten und auf ihre Klänge untersuchen. Der weiße Rock, den die Schauspielerin Anna-Lena Hitzfeld als Schaf anhat, fühlt sich zum Beispiel ganz weich und warm wie Schafswolle an, die schwarzen Lederhandschuhe, die Faris Yüzbaşioğlu als Wolf trägt, machen gefährliche Klettverschlussgeräusche und seine goldene Armbanduhr wiegt schwer in der Hand.

Zwei Tage später begrüßten wir die Kinder im JES. Eine Viertelstunde vor Vorstellungsbeginn betraten sie aufgeregt den Theatersaal und lernten das Ensemble kennen. Die Schauspieler*innen und Musiker*innen beschrieben ihr Aussehen, die Kinder lernten die Stimmen kennen und hörten, welche Geräusche die Schritte der Spieler*innen auf den Holzboden des Spielpodests machten. Sie befühlten Anna-Lena Hitzfelds „Schafsohren“ (ihre lockigen Haare als Zöpfchen gebunden) sowie Faris Yüzbaşioğlus markanten Vollbart. Céline Papion (Cello) und Frank Wolf (E-Gitarre) spielten die musikalischen Motive von Wolf und Schaf vor.

Während der Aufführung verteilten sich die begleitenden Lehrer*innen und JES-Mitarbeiter*innen zwischen den Kindern mit Beeinträchtigung des Sehens und flüsterten ihnen in rein musikalischen Momenten kurze Beschreibungen dessen zu, was auf der Bühne passierte.

Nach der Aufführung hatten die Kinder die Gelegenheit die Bühne abzugehen und räumlich zu erfassen, den Schlitten „Rakete“ aus der Nähe zu begutachten und die Schafs- und die Wolfswohnung zu inspizieren.

Mit diesem Vermittlungsformat möchte das JES seine Barrierefreiheit weiter ausbauen. Theaterstücke mit Tastführung für höhere Klassenstufen sind bereits in Planung.

Theaterklasse


Nach TUSCH geht unsere Kooperation mit der Elise-von-König-Schule, Stuttgart-Münster weiter!

Die Klasse 6b der Elise-von-König-Schule hat sich in einer intensiven Projektwoche ausgiebig mit dem Element Wasser beschäftigt. Welche Bedeutung hat Wasser für unser Leben und unseren Planeten? Wie sah die Wasserversorgung bei den alten Römern aus? Und wie klingt Wasser überhaupt?

Die Projektwoche im November 2019 wurde gemeinsam mit den Fachlehrer*innen und der Theaterpädagogik des JES konzipiert und durchgeführt. Neben fachlichem Input im Naturwissenschafts-, Geschichts- und Musikunterricht wurde in den Deutsch- und Kunststunden zum Thema gedichtet und gemalt. Gemeinsam mit Theaterpädagoge Paul-Maurice Röwert und Praktikantin Valentina Iben Palma hat die Klasse Theaterszenen entwickelt und das neue erhaltene Wissen als vielfältige Präsentation vor Familie und Freunden auf die JES-Studiobühne gebracht.

Theaterklasse


Nach TUSCH geht unsere Kooperation mit der Elise-von-König-Schule, Stuttgart-Münster weiter!

Die Klasse 6b der Elise-von-König-Schule hat sich in einer intensiven Projektwoche ausgiebig mit dem Element Wasser beschäftigt. Welche Bedeutung hat Wasser für unser Leben und unseren Planeten? Wie sah die Wasserversorgung bei den alten Römern aus? Und wie klingt Wasser überhaupt?

Die Projektwoche im November 2019 wurde gemeinsam mit den Fachlehrer*innen und der Theaterpädagogik des JES konzipiert und durchgeführt. Neben fachlichem Input im Naturwissenschafts-, Geschichts- und Musikunterricht wurde in den Deutsch- und Kunststunden zum Thema gedichtet und gemalt. Gemeinsam mit Theaterpädagoge Paul-Maurice Röwert und Praktikantin Valentina Iben Palma hat die Klasse Theaterszenen entwickelt und das neue erhaltene Wissen als vielfältige Präsentation vor Familie und Freunden auf die JES-Studiobühne gebracht.

TUSCH Stuttgart


Unsere Kooperation mit der Elise-von-König-Schule in Stuttgart-Münster


TUSCH - die Abkürzung steht für Theater und Schule - initiiert und begleitet kulturelle Kooperationsprojekte zwischen Theatern und Schulen und unterstützt inhaltlich, finanziell und strukturell. Die Partner*innen werden beim Aufbau von nachhaltigen Strukturen und Kompetenzen im Bereich der kulturellen Bildung bzw. Kulturvermittlung in Schule und Theater unterstützt. Ein wichtiges Momentum ist die Integration der Theaterarbeit in den Unterricht und die Begleitung durch die Lehrkräfte.

Im Rahmen von TUSCH kooperierte das JES mit der Elise-von-König-Gemeinschaftsschule, Stuttgart-Münster von April 2017 bis Juli 2019. Unter dem Projekttitel „ICH-DU-WIR – Theater verbindet Kulturen“ begegneten sich Schüler*innen der Schule, entwickelten ihre eigenen Theaterstücke und brachten sie zur Aufführung auf den TUSCH-Festen und im JES.

Als Auftakt und Beginn der Kooperation arbeitete JES-Theaterpädagogin Tanja Frank mit den Klassen der dritten Jahrgangsstufe. Es entstanden Präsentationen, die jeweils einer Parallelklasse vorgeführt wurden.

In der Spielzeit 2017/2018 arbeiteten zwei 6. Klassen in wöchentlichen Proben jeweils ein halbes Jahr auf eine eigene Inszenierung hin. In beiden Klassen sind Schüler*innen, die aus internationalen Vorbereitungsklassen auf die Regelschule wechselten. Die 4. Klassen begleiteten als Patenklassen die Probenarbeit und zeigten in Rückspielen ihre Beobachtungen.

In der Spielzeit 2018/2019 arbeitete JES-Theaterpädagoge Paul-Maurice Röwert mit zwei 6. Klassen in wöchentlichen Proben jeweils ein Halbjahr zu einem von der Klasse selbstgewählten Thema. Ausgehend von den Themen "Essen und Ernährung" und "Musik" entstanden so die selbstentwickelten Stücke "In meiner Vesperdose" und "Musik in meinem Kopf", die im JES vor den Familien und Freund*innen der Schüler*innen aufgeführt wurden.

TUSCH Stuttgart


Unsere Kooperation mit der Elise-von-König-Schule in Stuttgart-Münster


TUSCH - die Abkürzung steht für Theater und Schule - initiiert und begleitet kulturelle Kooperationsprojekte zwischen Theatern und Schulen und unterstützt inhaltlich, finanziell und strukturell. Die Partner*innen werden beim Aufbau von nachhaltigen Strukturen und Kompetenzen im Bereich der kulturellen Bildung bzw. Kulturvermittlung in Schule und Theater unterstützt. Ein wichtiges Momentum ist die Integration der Theaterarbeit in den Unterricht und die Begleitung durch die Lehrkräfte.

Im Rahmen von TUSCH kooperierte das JES mit der Elise-von-König-Gemeinschaftsschule, Stuttgart-Münster von April 2017 bis Juli 2019. Unter dem Projekttitel „ICH-DU-WIR – Theater verbindet Kulturen“ begegneten sich Schüler*innen der Schule, entwickelten ihre eigenen Theaterstücke und brachten sie zur Aufführung auf den TUSCH-Festen und im JES.

Als Auftakt und Beginn der Kooperation arbeitete JES-Theaterpädagogin Tanja Frank mit den Klassen der dritten Jahrgangsstufe. Es entstanden Präsentationen, die jeweils einer Parallelklasse vorgeführt wurden.

In der Spielzeit 2017/2018 arbeiteten zwei 6. Klassen in wöchentlichen Proben jeweils ein halbes Jahr auf eine eigene Inszenierung hin. In beiden Klassen sind Schüler*innen, die aus internationalen Vorbereitungsklassen auf die Regelschule wechselten. Die 4. Klassen begleiteten als Patenklassen die Probenarbeit und zeigten in Rückspielen ihre Beobachtungen.

In der Spielzeit 2018/2019 arbeitete JES-Theaterpädagoge Paul-Maurice Röwert mit zwei 6. Klassen in wöchentlichen Proben jeweils ein Halbjahr zu einem von der Klasse selbstgewählten Thema. Ausgehend von den Themen "Essen und Ernährung" und "Musik" entstanden so die selbstentwickelten Stücke "In meiner Vesperdose" und "Musik in meinem Kopf", die im JES vor den Familien und Freund*innen der Schüler*innen aufgeführt wurden.

Theaterprojekt an der Goldwiesenschule Leinfelden-Echterdingen


Kinder haben Rechte! Auch in dieser Spielzeit setzen wir unsere theaterpädagogische Arbeit im Zusammenhang mit Demokratiebildung und Kinderrechten fort.

Unsere JES-Theaterpädagoginnen Sezin Onay und Silke Wilhelm waren in der Goldwiesenschule zu Gast und haben mit einer vierten Klasse ein Theaterprojekt zum Thema "Demokratie" durchgeführt. Angelehnt an unsere Neuproduktion Die Bademattenrepublik bearbeiteten sie an insgesamt vier Vormittagen spielerisch das Thema, entwickelten Expert*innenrollen, schrieben Texte, malten Demonstrationsplakate zu ihren Lieblingsthemen und präsentierten ihre Ergebnisse am Ende unter dem Titel "Sag deine Meinung!" vor den beiden Parallelklassen und interessierten Lehrer*innen auf der Schulbühne.

Abgeschlossen wird das Theaterprojekt mit dem Theaterbesuch der "Bademattenrepublik".

Theaterprojekt an der Goldwiesenschule Leinfelden-Echterdingen


Kinder haben Rechte! Auch in dieser Spielzeit setzen wir unsere theaterpädagogische Arbeit im Zusammenhang mit Demokratiebildung und Kinderrechten fort.

Unsere JES-Theaterpädagoginnen Sezin Onay und Silke Wilhelm waren in der Goldwiesenschule zu Gast und haben mit einer vierten Klasse ein Theaterprojekt zum Thema "Demokratie" durchgeführt. Angelehnt an unsere Neuproduktion Die Bademattenrepublik bearbeiteten sie an insgesamt vier Vormittagen spielerisch das Thema, entwickelten Expert*innenrollen, schrieben Texte, malten Demonstrationsplakate zu ihren Lieblingsthemen und präsentierten ihre Ergebnisse am Ende unter dem Titel "Sag deine Meinung!" vor den beiden Parallelklassen und interessierten Lehrer*innen auf der Schulbühne.

Abgeschlossen wird das Theaterprojekt mit dem Theaterbesuch der "Bademattenrepublik".

Schulprojekte in der Spielzeit 2018/2019


Schulprojekte in der Spielzeit 2018/2019


Kinder brauchen Rechte!


Ein Theaterprojekt zum Thema Kinderrechte an der Salzäckerschule Stuttgart-Möhringen

"Wusstet ihr eigentlich, dass Kinder ein Recht auf Spiel, Freizeit und Erholung haben?" Oder auf Privatsphäre? Oder auf Schutz vor Gewalt? Die Fragen schallen durch die Turnhalle der Salzäckerschule in Stuttgart-Möhringen, in der sich die Schüler*innen im Herbst 2018 mit dem Thema Kinderrechte befasst haben.

"Na, klar!", gellt es aus ca. 60 Mündern zurück. Denn die Kinder wissen Bescheid! Vorbereitet durch ihre Lehrerinnen, die das Thema im Unterricht behandelt haben, entwickelten die Kinder zweier dritter Klassen und einer internationalen Vorbereitungsklasse zusammen mit den JES-Theaterpädagog*innen Silke Wilhelm und Paul-Maurice Röwert eine Präsentation, zu der die Parallelklasse, Eltern, Schulleiterin Ulrike Wolff, JES-Intendantin Brigitte Dethier, die Möhringer Bezirksvorsteherin Evelyn Weis und die Kinderbeauftragte der Stadt Stuttgart Maria Haller-Kindler eingeladen waren. Der Anlass war der Internationale Tag der Kinderrechte am 20. November.

Was den Kindern besonders wichtig ist, zeigen sie zum Schluss der Präsentation: Was würden sie tun, wenn sie Bürgermeister*in von Stuttgart wären? "Kinder besser schützen", ruft ein Junge vom Podest herunter. Von einem anderen Kind wird ein Aquarium in der Schule als inniger Wunsch an das Publikum herangetragen. Im Anschluss sprechen die Kinder mit Maria Haller-Kindler und der Bezirksvorsteherin Evelyn Weis, die ihnen Rede und Antwort stehen. Ganz deutlich wird in dem Gespräch, dass die Kinder ihr Recht auf Mitbestimmung nutzen möchten und zu manchen Themen hat Maria Haller Kindler schon eine Idee für die Umsetzung.

Das Wichtigste an diesem Projekt war für uns, die Schüler*innen darauf aufmerksam zu machen, dass sie eigene Rechte haben – und dass die Einhaltung dieser Rechte nicht immer und überall selbstverständlich ist. In Deutschland gilt die UN-Kinderrechtskonvention seit 1992 – allerdings wurden die Kinderrechte bis heute nicht ins deutsche Grundgesetz aufgenommen, obwohl der Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD eine solche Grundgesetzänderung vorsieht. Insbesondere bei Entscheidungen von Politik, Verwaltung und Rechtsprechung werden die Rechte der Kinder noch viel zu wenig berücksichtigt.

Zur UN-Kinderrechtskonvention

Kinder brauchen Rechte!


Ein Theaterprojekt zum Thema Kinderrechte an der Salzäckerschule Stuttgart-Möhringen

"Wusstet ihr eigentlich, dass Kinder ein Recht auf Spiel, Freizeit und Erholung haben?" Oder auf Privatsphäre? Oder auf Schutz vor Gewalt? Die Fragen schallen durch die Turnhalle der Salzäckerschule in Stuttgart-Möhringen, in der sich die Schüler*innen im Herbst 2018 mit dem Thema Kinderrechte befasst haben.

"Na, klar!", gellt es aus ca. 60 Mündern zurück. Denn die Kinder wissen Bescheid! Vorbereitet durch ihre Lehrerinnen, die das Thema im Unterricht behandelt haben, entwickelten die Kinder zweier dritter Klassen und einer internationalen Vorbereitungsklasse zusammen mit den JES-Theaterpädagog*innen Silke Wilhelm und Paul-Maurice Röwert eine Präsentation, zu der die Parallelklasse, Eltern, Schulleiterin Ulrike Wolff, JES-Intendantin Brigitte Dethier, die Möhringer Bezirksvorsteherin Evelyn Weis und die Kinderbeauftragte der Stadt Stuttgart Maria Haller-Kindler eingeladen waren. Der Anlass war der Internationale Tag der Kinderrechte am 20. November.

Was den Kindern besonders wichtig ist, zeigen sie zum Schluss der Präsentation: Was würden sie tun, wenn sie Bürgermeister*in von Stuttgart wären? "Kinder besser schützen", ruft ein Junge vom Podest herunter. Von einem anderen Kind wird ein Aquarium in der Schule als inniger Wunsch an das Publikum herangetragen. Im Anschluss sprechen die Kinder mit Maria Haller-Kindler und der Bezirksvorsteherin Evelyn Weis, die ihnen Rede und Antwort stehen. Ganz deutlich wird in dem Gespräch, dass die Kinder ihr Recht auf Mitbestimmung nutzen möchten und zu manchen Themen hat Maria Haller Kindler schon eine Idee für die Umsetzung.

Das Wichtigste an diesem Projekt war für uns, die Schüler*innen darauf aufmerksam zu machen, dass sie eigene Rechte haben – und dass die Einhaltung dieser Rechte nicht immer und überall selbstverständlich ist. In Deutschland gilt die UN-Kinderrechtskonvention seit 1992 – allerdings wurden die Kinderrechte bis heute nicht ins deutsche Grundgesetz aufgenommen, obwohl der Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD eine solche Grundgesetzänderung vorsieht. Insbesondere bei Entscheidungen von Politik, Verwaltung und Rechtsprechung werden die Rechte der Kinder noch viel zu wenig berücksichtigt.

Zur UN-Kinderrechtskonvention

Theaterprojekt an der Herbert-Hoover-Schule


Am Schülerhaus der Herbert-Hoover-Schule / Standort: Stuttgart-Mönchfeld (Träger: Caritasverband für Stuttgart) findet ein Theaterprojekt statt, das unsere freie Theaterpädagogin Celina von Trzebiatovski für uns vor Ort durchführt.

Sie arbeitet mit einer aufgeweckten, für alles offenen und mutigen Gruppe Drittklässler*innen, die sich spielerisch dem Thema Identität annähern und sich fragen: Wer bin ich?

Unterstützt wird sie von einer Mitarbeiterin des Schülerhauses. Abgeschlossen wird das Theaterprojekt mit einem Theaterbesuch des Stücks „Rose ist eine Rose ist eine Rose“ mit spielpraktischer Nachbereitung.

 

Theaterprojekt an der Herbert-Hoover-Schule


Am Schülerhaus der Herbert-Hoover-Schule / Standort: Stuttgart-Mönchfeld (Träger: Caritasverband für Stuttgart) findet ein Theaterprojekt statt, das unsere freie Theaterpädagogin Celina von Trzebiatovski für uns vor Ort durchführt.

Sie arbeitet mit einer aufgeweckten, für alles offenen und mutigen Gruppe Drittklässler*innen, die sich spielerisch dem Thema Identität annähern und sich fragen: Wer bin ich?

Unterstützt wird sie von einer Mitarbeiterin des Schülerhauses. Abgeschlossen wird das Theaterprojekt mit einem Theaterbesuch des Stücks „Rose ist eine Rose ist eine Rose“ mit spielpraktischer Nachbereitung.