Denk jetzt nicht an Zitrone!

Partizipatives Theaterstück [in deutscher Lautsprache mit integrierter Audiodeskription]

Infos zum Stück

Partizipatives Theaterstück in deutscher Lautsprache mit integrierter Audiodeskription

In „Denk jetzt nicht an Zitrone!“ wird der Raum zu einem Gedächtnis. Hier landet alles: Geräusche, Gerüche, Bilder, Gedankenfetzen. Erin und Nerung verarbeiten das, was dort ankommt. Gemeinsam mit dem Publikum wollen die beiden in Erinnerungen eintauchen, sie hören, fühlen, schmecken und riechen. Sie sorgen dafür, dass die Geschichten, die wir behalten wollen, bleiben.

Woran denkst du, wenn du an eine Zitrone denkst? Welche Erinnerungen und Gedanken wachen in dir auf? Dieses Theaterstück wurde entwickelt ausgehend von einer gemeinsamen Recherche mit sehbehinderten Kindern, Jugendlichen und Produktionsbeteiligten. Wir haben geforscht zu Erzählstrategien für Theater für junges Publikum unter Einbezug aller Sinne und integrierter, künstlerischer Hörbeschreibungen – die Handlung ist hörbar, tastbar, riechbar.

Infos zur Barrierefreiheit

  • Mit integrierter Audiodeskription
  • Es stehen einige Rollstuhlplätze zur Verfügung.
  • Vor den JES-Studios (Aufgang C, 1. Stock) gibt es außerdem eine barrierefreie Toilette, die mit einem Fahrstuhl erreicht werden kann.
  • Die nächsten Behindertenparkplätze befinden sich in der Eberhardstraße, Breite Straße sowie in der Christophstraße.
  • Gerne holen wir euch an der nächsten Bus- oder Bahnhaltestelle ab.
  • Euer Assistenzhund ist bei uns willkommen.
  • In der Vorstellung gibt es freie Platzwahl. Gib uns gerne Bescheid, wenn dir ein Early Boarding hilft.

Ausführliche Informationen zur Barrierefreiheit & Inklusion am JES findest du hier!

Infos zu sensorischen Reizen

Sensorische Reize können für manche Menschen aufregend oder überfordernd sein. Deswegen findest du hier Hinweise zu Sinneseindrücken, die in der Vorstellung stellenweise vorkommen:

Verwendung auf der Bühne:

  • Markante Gerüche: Zedernholz, Zitrone, Tannennadeln
  • Einsatz einer Windmaschine
  • Es werden verschiedene Gegenstände herumgereicht, darunter Salz (zum Probieren auf die Hand gestreut), Rindenmulch (zum Anfassen und Riechen), Kiefernnadeln (zum Anfassen und Riechen), mit Zedernholzduft getränkte Wattebäusche (zum Anfassen und Riechen) und Zitronen (angestochen, sodass sie einen starken Zitronenduft verströmen, zum Anfassen und Riechen)
  • Einmal wird Wasser mit einer Sprühflasche versprüht
  • Die Darsteller*innen kommen dem Publikum manchmal sehr nahe. Da die Sitzbereiche nicht klar abgegrenzt sind (keine Kissen, Bänke), kann es vorkommen, dass Zuschauer sehr dicht beieinander sitzen

Licht:

  • Buntes Licht (gelb)
  • Schwaches/gedimmtes Licht

Ton:  

  • Hintergrundmusik
  • Unerwartete Geräusche (am Anfang): Naturgeräusche, Fahrradklingel, nicht definierbare Geräusche
  • Audioeinspielungen

Anforderungen an das Publikum:

  • Die Besucher*innen werden beim Betreten des Raums von den Darsteller*innen zu ihren Plätzen begleitet
  • Jede*r Besucher*in hat deren Platz zuvor durch die Auswahl eines Gegenstands gewählt (bei der Auswahl der Gegenstände werden auf Anfrage Hinweise zu den verschiedenen Bereichen gegeben; andernfalls weiß das Publikum nicht, wo es sitzen wird)
  • Es gibt drei Bereiche, die durch Stoffvorhänge voneinander getrennt sind. Die Darsteller*innen bewegen sich durch das Publikum und treten in allen drei Bereichen gleichermaßen auf
  • Das Publikum ist zur Interaktion eingeladen, die Teilnahme ist jedoch nicht verpflichtend
  • Während der Vorstellung werden Gegenstände herumgereicht
  • Die Besucher*innen bleiben während der gesamten Vorstellung auf ihren gewählten Plätzen sitzen
  • Es gibt Kissen und Bänke, sowohl mit als auch ohne Rückenlehne
  • Die Darsteller*innen unterhalten sich beim Betreten des Raums mit dem Publikum; falls nötig (z. B. wenn jemand nicht auf einem Kissen sitzen kann oder möchte), können die Besucher*innen gleich zu Beginn in einen anderen Bereich wechseln

Content Notes

  • Figuren, die starke Emotionen zeigen: Aufregung, Hektik.
  • Figuren, die Masken tragen oder ihr Gesicht verdecken: eine Person trägt eine Taucherbrille.
  • Verwirrung und Traumbildsprache: unzuverlässige Erzähler*innen.
  • Es gibt Essen auf der Bühne.
  • Es gibt Tiergeräusche oder ausgestopfte Tiere.

Ab 11 Jahren
Dauer: 70 Minuten
Preise: Kinder/Jugendliche 7,00€, Erwachsene 14,00€
Spielort: JES Theatersaal

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Besetzung

Mit

Katharina Breier, Uwe Topmann

Regie

Naomi Sanfo-Ansorg, Lara Kaiser

Bühne & Kostüm

Clara Fee Stürzl

Musik

Hans Könnecke

Outside Ear

Jonas Hauer

Dramaturgie

Alina Tammaro (sie/ihr)

Flora Riezinger

Kulturvermittlung

Rebecca Fritzsche, Constanze Wohninsland

Assistenz

Konstantin Mayr

Hospitanz

Anastasia Eichenseher

Spieltermine

Mo.

18.05.2026 14:30 Uhr

Spielort: JES Saal

Ausverkauft