Fred und ich

Von Lena Hach, für die Bühne bearbeitet von Sefa Küskü und Christian Schönfelder

Infos zum Stück

Es ist nur eine Woche, aber eine, die Anni nie vergessen wird. Zum ersten Mal sieht sie Fred in der Bäckerei seiner Tante, bei der er ein Praktikum macht. Kurz darauf trifft sie ihn wieder bei ihrem allmorgendlichen Bad im eiskalten See, mit dem sie versucht, sich abzuhärten. Anni und Fred nähern sich einander an. Fred erfährt von Annis Ängsten in Verbindung mit dem Unfalltod ihres geliebten Onkels wenige Monate zuvor. Anni erfährt, dass Fred trans ist. Für beide ist das jeweils Neuland. Also beginnen sie, sich zu informieren und merken schnell, was es vor allem braucht, um das Gegenüber zu stärken: gegenseitiges Verständnis.

Die sensible und lebensbejahende Erzählung von Lena Hach über das Glück einer ersten zarten Liebe wurde für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Sie ist Grundlage unserer neuen mobilen Produktion. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht von Anni mit musikalischer und emotionaler Unterstützung ihrer besten Freundin Elmira.

© Aufführungsrechte beim Bühnenverlag Weitendorf, Hamburg

In Einfacher Sprache

Diese Woche wird Anni nie wieder vergessen. Zum ersten Mal sieht sie Fred in einem Café. Kurz darauf trifft Anni Fred wieder bei ihrem morgendlichen Bad im eiskalten See. Mit diesem täglichen Bad will Anni sich abhärten. Anni und Fred lernen sich kennen. Sie erzählen sich auch von ihren Ängsten und traurigen Geheimnissen. Anni und Fred nähern sich einander ganz behutsam an. Dann wird Anni bewusst, dass Fred trans ist. Nun sucht sie nach neuen Wörtern. Die alten Worte können falsch oder verletzend sein. Grundlage für das Stück ist eine Erzählung von Lena Hach. Darin geht es um das Glück einer ersten zarten Liebe.

Infos zur Barrierefreiheit

  • Im unteren Foyer stehen einige Rollstuhlplätze zur Verfügung.
  • Vor den JES-Studios (Aufgang C, 1. Stock) gibt es außerdem eine barrierefreie Toilette, die mit einem Fahrstuhl erreicht werden kann.
  • Die nächsten Behindertenparkplätze befinden sich in der Eberhardstraße, Breite Straße sowie in der Christophstraße.
  • Gerne holen wir euch an der nächsten Bus- oder Bahnhaltestelle ab.
  • Euer Assistenzhund ist bei uns willkommen.
  • In der Vorstellung gibt es freie Platzwahl. Gib uns gerne Bescheid, wenn dir ein Early Boarding hilft.

Ausführliche Informationen zur Barrierefreiheit & Inklusion am JES findest du hier!

Infos zu sensorischen Reizen

Besondere Sinneseindrücke, auch „sensorische Reize“ genannt, können für manche Menschen aufregend oder überfordernd sein. Deswegen findest du hier Hinweise zu Sinneseindrücken, die in der Vorstellung stellenweise vorkommen:

  • Zu Beginn begrüßen die Schauspieler*innen das Publikum und sagen ihnen, wo sie sich hinsetzen können.
  • Das Publikum sitzt in einem Stuhlkreis um das Bühnenbild herum. Das Publikum kann sich während der Vorstellung gegenseitig sehen.
  • Ein*e Schauspieler*in spielt live Bass. Dabei werden u.a. laute, basshaltige Töne erzeugt.
  • In einer Szene wird das Publikum dazu eingeladen, sich gemeinsam mit den Schauspieler*innen unter einen Fallschirmstoff zu setzen. Dabei sitzt das Publikum eng beieinander und unter Tischen. Unter den Tischen stehen kleine LED-Lichter, die ein gedimmtes, bläulich-grünes Licht erzeugen.
  • In einer Szene rennen die Schauspieler*innen im Kreis. Sie deuten damit ein Wettrennen an.
  • Das Publikum wird in mehreren Szenen direkt von den Schauspieler*innen angespielt.
  • In einer Szene schreit eine Schauspielerin kurz laut auf.
  • In mehreren Szenen werden Tonaufnahmen von einem Aufnahmegerät und einem Tablet abgespielt.
  • Das Publikum bekommt in einer Szene eine Visitenkarte von einer Schauspielerin ausgeteilt. Darauf stehen eine fiktive Adresse sowie Telefonnummer.
  • Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Nachgespräch statt. Das Nachgespräch wird vom Vorstellungsdienst moderiert. Dabei können Fragen an die Schauspieler*innen gestellt werden.

Content Notes

Hinweise zu inhaltlichen Themen:

  • Im Stück wird der Tod eines Familienmitglieds thematisiert.
  • Es wird das Thema Transidentität verhandelt und Diskriminierungserfahrungen der Figur Fred angesprochen.

Ab 11 Jahren, Klasse 5–6 (nach Absprache für Klassenstufe 7)
Dauer: 50 Minuten + ca. 20 Minuten Nachgespräch
Preise: Mobil Pauschalpreis: 250€ (für JES-Partnerschulen 225 €), im JES Kinder/Jugendliche 5,50€ / Erwachsene 8€
Spielort: Klassenzimmer und Unteres Foyer

Hier geht es zu den Infos für eine mobile Vorstellung von „Fred und ich“.

Buchungsanfragen per Mail an: amelie.barucha@jes-stuttgart.de

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Video: Adrian Schmidt