War schön, kann weg? Freie Kunst unter Druck.

Kulturpolitisches Panel

Im Rahmen von 3 Tage Frei

Infos zur Veranstaltung

Die Freien Darstellenden Künste arbeiten seit jeher im Risiko – künstlerisch wie strukturell. Doch steigende Kosten, prekäre Produktionsbedingungen und kulturpolitische Einschnitte verschärfen die Lage. Das Panel fragt, was diese Entwicklungen konkret für Künstler:innen, Institutionen und Publikum bedeuten – und welche kulturpolitischen Entscheidungen jetzt notwendig sind.

Vertreter:innen aus Politik, Verbänden und künstlerischer Praxis diskutieren über strukturelle Defizite, Förderlogiken und mögliche Zukunftsszenarien: Wie lassen sich nachhaltige Arbeitsbedingungen schaffen? Welche Verantwortung trägt Kulturpolitik? Und wie kann die Freie Szene ihre Rolle als kritische, streitbare Stimme behaupten?

Mit:
Erwin Köhler (MdL, kulturpolitischer Sprecher Bündnis 90/Die Grünen)
Sara Dahme (Stuttgarter Gemeinderat, kulturpolitische Sprecherin SPD)
Luise Leschik (Regisseurin, Vorstand LaFT Baden-Württemberg)
Paul Hess (Co-Geschäftsführer Bundesverband Freie Darstellende Künste)
und weiteren Gästen.

Moderation: Janina Benduski (Programmdirektorin LAFT Berlin)

Infos zu 3 Tage Frei

Vom 15. bis 18. April 2026 geht die Freie Szene aufs Risiko: 3 Tage Frei, das Festival der Freien Darstellenden Künste, zeigt künstlerische Arbeiten aus Stuttgart und Baden-Württemberg, die Unsicherheiten feiern, Grenzen sprengen und Neues wagen. Wegen massiver Sparmaßnahmen der Stadt Stuttgart findet das Festival in diesem Jahr in verkürzter Form statt. Aus sechs Festivaltagen werden drei. Was sich ändert, ist der Umfang – was bleibt, ist der Anspruch: den Freien Darstellenden Künsten in ihrer Vielfalt, Risikofreudigkeit und gesellschaftlichen Relevanz eine Bühne zu geben.

Dauer: NN
Ort: JES Foyer
Preise: Tickets erhältlich über Theater Rampe