All das Schöne

Solo mit Publikum
von Duncan Macmillan mit Jonny Donahoe
Deutsch von Corinna Brocher

Rowohlt Theater Verlag, Duncan Macmillan

PREMIERE: 03. Februar 2024

Infos zum Stück

1. Zitroneneis, 2. Wasserschlachten, 3. Länger aufbleiben als sonst und fernsehen, 4. Die Farbe Gelb: Es soll eine Liste mit tausend schönen Dingen werden. Mit allem, was an der Welt schön ist.

Die Hauptfigur des Theaterstücks war sieben Jahre alt, als seine Mutter das erste Mal versuchte, ihr Leben zu beenden. Die Liste ist sein Versuch, ihr zu zeigen, was das Leben lebenswert macht. Inzwischen ist der Junge erwachsen geworden. Mit Hilfe der anwesenden Zuschauer*innen erzählt er von seiner Kindheit und Jugend, der Depression seiner Mutter, seiner Sorge, Einsamkeit und Wut. Situationen aus seinem Leben werden gemeinsam vergegenwärtigt: Familienabende am Klavier, die erste Liebe, die Beerdigung nach dem Suizid seiner Mutter.

Ein mutiges, nachdenkliches, lebensbejahendes Theaterstück über die Zerbrechlichkeit menschlicher Beziehungen, die Kraft der Empathie und darüber, wie eine Liste mit all dem Schönen den Blick auf die Welt verändern kann.

Rowohlt Theater Verlag, Duncan Macmillan

Wenn du, oder ein Mensch, der dir nahe steht, in einer Krise steckt, keine Hoffnung sieht, vielleicht darüber nachdenkt, nicht mehr leben zu wollen, kannst du bei folgenden Stellen Hilfe finden:

Arbeitskreis Leben Stuttgart e.V.: 0711 600620  www.ak-leben.de

Anonyme Onlineberatung von Jugendlichen für Jugendliche:
www.youth-life-line.de, www.u25-freiburg.de und  www.nethelp4u.de

Krisen- und Notfalldienst Stuttgart: 0180 511 0 444
Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222
Polizei und Rettungsdienst: 110 und 112

In Einfacher Sprache

1. Zitroneneis. 2. Wasserschlachten. 3. Länger aufbleiben als sonst und fernsehen. 4. Die Farbe Gelb.

Es soll eine Liste mit tausend schönen Dingen werden. Mit allem, was an der Welt schön ist.

Er war sieben Jahre alt, als seine Mutter das erste Mal versuchte, ihr Leben zu beenden. Die Liste ist sein Versuch, seiner Mutter zu zeigen, was das Leben lebenswert macht. Inzwischen ist er erwachsen geworden. Er erzählt von seiner Kindheit und Jugend. Er erzählt von der Depression seiner Mutter. Depression ist eine Krankheit, die unterschiedliche Auswirkungen hat. Viele Menschen mit Depression sind sehr erschöpft und niedergeschlagen. Er spricht über seine Sorge, Einsamkeit und Wut. Er spricht von Familienabenden am Klavier, seiner ersten Liebe und von der Beerdigung seiner Mutter. Seine Mutter hat sich selbst getötet. Das Publikum unterstützt den Schauspieler beim Theaterspielen.

Das Stück ist mutig, nachdenklich und lebensbejahend. Es geht darum, dass Beziehungen manchmal zerbrechen und darum, dass Mitgefühl sehr viel bewirken kann. Es geht darum, wie eine Liste mit all dem Schönen den Blick auf die Welt verändern kann.

Du steckst in der Krise? Oder ein Mensch, den du kennst, steckt in der Krise?
Bei diesen Stellen gibt es Hilfe:

Arbeitskreis Leben Stuttgart e.V.: 0711 600620, www.ak-leben.de
Anonyme Onlineberatung von Jugendlichen für Jugendliche:
www.youth-life-line.de, www.u25-freiburg.de und www.nethelp4u.de
Krisen- und Notfalldienst Stuttgart: 0180 511 0 444
Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222
Polizei und Rettungsdienst: 110 und 112

Infos zu sensorischen Reizen

Sinneseindrücke wie helles Licht, laute Geräusche oder plötzliche Ereignisse können für manche Menschen aufregend oder überfordernd sein. Deswegen findest du hier sensorische Reize, die in „All das Schöne“ stellenweise vorkommen. Vielleicht sind sie gut zu wissen für dich oder jemanden, der mit dir die Vorstellung besucht.

– Während der Vorstellung sitzen die Zuschauer*innen im selben Raum, in dem der Schauspieler spielt. Der Raum ist durch einen Vorhang aus Papierstreifen von einem größeren Raum abgetrennt.

– Der Schauspieler spielt und spricht vor, neben und hinter den Zuschauer*innen. Stellenweise setzt er sich nah zwischen die Zuschauer*innen.

– Die Zuschauer*innen sitzen während der Vorstellung auf Bänken ohne Lehne. (Du kannst nach einem Stuhl mit Lehne fragen, wenn du das brauchst.)

– Es gibt Musik mit spürbarem Bass und einem leisen, hohen, durchgängigen Ton.

– Es gibt einen lauten Laubbläser. Durch den Laubbläser entsteht Wind. Die Papierstreifen werden in dem Moment aufwirbelt.

– Es gibt einen bewegbaren Scheinwerfer, der die Zuschauer*innen kurz blenden kann.

– Alle Zuschauer*innen und der Schauspieler können sich gegenseitig immer sehen.

– Der Schauspieler baut zu manchen Zuschauer*innen direkten Blickkontakt auf. Der Schauspieler spricht die Zuschauer*innen stellenweise direkt an. Einzelne Zuschauer*innen werden eingeladen, Rollen oder Aufgaben im Stück zu übernehmen. (Du kannst die Einladung durch Kopfschütteln oder Verneinen ablehnen. Das wird in dem Stück nicht extra gesagt.)

– Das Stück kann große Gefühle auslösen. Auch der Schauspieler zeigt stellenweise starke Gefühle wie große Freude, Verliebtheit und Wut. Wenn du Bedenken oder Fragen hast, melde dich unter ticket@jes-stuttgart.de.
Wir beraten dich gerne und überlegen gemeinsam, wie wir weiterhelfen können.

Content Notes

In dem Stück werden unter anderem die Themen Depression, Suizid einer Familienangehörigen und Tod eines Haustiers behandelt. Außerdem geht es um Vernachlässigung von Kindern und Trennung.

Ab 14 Jahren, ab Klasse 8
Dauer: ca. 70 Minuten
Preise: Kinder/Jugendliche 7,00 €, Erwachsene 12,00 €
Spielort: Probebühne (Kapazität 60 Plätze)

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Video: Adrian Schmidt