Karolien Wauters

Karolien Wauters wurde 1998 in Belgien geboren und schloss 2020 ihr Studium im Fach „Urban Contemporary“ an der Fontys School of Fine and Performing Arts ab. Seitdem hat sie mit verschiedenen Choreograf*innen zusammengearbeitet, darunter Sidi Larbi Cherkaoui, Ester Ambrosino, Katja Heitmann, Blenard Azizaj, Kristina Alleyne und Tony Adigun. Seit 2020 ist Karolien als freischaffende Tänzerin und Künstlerin in Deutschland und den Niederlanden tätig.
Im Oktober 2020 erhielt sie für ihr Abschluss-Solo „Sweet and Source“ beim internationalen Festival Contact.energy 2020 in Deutschland zwei Auszeichnungen: den Publikumspreis und den 2. Platz. Außerdem wurde sie beim Delft Fringe Festival 2023 vom Publikum auf den 3. Platz gewählt. Ihre Choreografien werden auch in den kommenden Jahren auf vielfältige Weise präsentiert werden.
Schon in jungen Jahren trainierte sie Wettkampfteams in Belgien und choreografiert seitdem im Rahmen von Workshops und verschiedenen Kursen in Stilrichtungen wie Floorwork, Contemporary und Urban. Seit 2020 hat sie mit Ester Ambrosino an mehreren Produktionen zusammengearbeitet, darunter „Le Sacre du Printemps“, „Die göttliche Komödie“, „dysconnect“ und „Follow me“, und wird auch in der Spielzeit 2026/27 weiterhin mit ihr zusammenarbeiten.
Von 2024 bis 2026 war sie bei den Landesbühnen Sachsen in Dresden tätig. Darüber hinaus arbeitete Karolien am JES als Tänzerin für die Produktion „Leichte Turbulenzen“ und wird hier in der Spielzeit 2026/27 als Choreografin für „alles überall gleichzeitig“ zurückkehren. Generell konzentriert sich Wauters auf vielfältige Projekte mit unterschiedlichen Themen, Stilen und Forschungsansätzen und ist stets auf der Suche nach neuen künstlerischen Impulsen.