SHAME – The Musical

Uraufführung von Kirsten Fuchs und David Pagan
Mit Audiodeskription und Tastführung

PREMIERE: 24.02.2024

Infos zum Stück

Es wird laut im JES, bunt, gefühlvoll – und peinlich. Denn Scham ist das Thema des ersten Musicals der JES-Geschichte. Mit allem, was dazu gehört: gefühlvollen Songs, einer Pop-Band, großer Besetzung, Tanzchoreografien und einer Liebesgeschichte.

Auch wenn wenig drüber gesprochen wird, ist Scham ein prägendes Thema im Alltag vieler Menschen. Um mehr darüber herauszufinden, schicken wir vier junge Figuren in ein Kunstmuseum. Ihre von der Schule hinterlegte Aufgabe ist, mit einem Kunstwerk in Dialog zu treten. Indem sie dies (mehr oder weniger ernsthaft) versuchen, begegnen sie nicht nur sehr unterschiedlichen Sichtweisen auf Lebensformen und Schamgrenzen. Sie werden vor allem mit sich selbst konfrontiert und dann auch noch mit den schamhaft verborgenen Geheimnissen ihrer Mitschüler*innen.

In Kooperation mit der Popakademie Mannheim, die aus ihren Studierenden eine Pop-Band zusammengestellt hat, und der PH Ludwigsburg, deren Studierende das Vermittlungsprogramm entwickeln.

Gefördert werden Stückauftrag, Komposition und Inszenierung durch den Fonds Jupiter der Kulturstiftung des Bundes.

In Einfacher Sprache

Es wird laut im JES, bunt, gefühlvoll – und peinlich. Denn Scham ist das Thema des ersten Musicals der JES-Geschichte. Mit allem, was zu einem Musical gehört. Es gibt gefühlvolle Songs, Tanz, eine Pop-Band und es gibt viele Menschen auf der Bühne.

Es wird in unserem Alltag wenig über das Thema Scham gesprochen. Aber Scham ist ein wichtiges Thema vieler junger Menschen.


Wir wollen mehr darüber reden und nachdenken. Deswegen haben wir uns eine Geschichte ausgedacht. In der Geschichte geht es um vier junge Menschen, die in ein Museum gehen.

In dem Museum müssen die jungen Menschen eine Aufgabe lösen. Die Aufgabe haben sie von ihrer Schule bekommen. Sie sollen mit der Kunst sprechen. Manche von den jungen Menschen probieren das ganz ernsthaft, andere weniger ernsthaft.

Dabei merken sie, dass es unterschiedliche Sichtweisen gibt. Außerdem merken sie, dass alle sich unterschiedlich schnell schämt. Alle setzt sich mit sich selbst auseinander. Die jungen Menschen lernen auch Geheimnisse, für die sie sich schämen, voneinander kennen.

Wir machen das Musical zusammen mit der Popakademie Mannheim und der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Die Popakademie Mannheim hat aus ihren Studierenden eine Pop-Band zusammengestellt. Wir entwickeln mit den Studierenden der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg ein Vermittlungsprogramm für unser Publikum.

Der Fonds Jupiter der Kulturstiftung des Bundes hat uns gefördert. Durch den Fond konnte der Texte des Stückes, die Noten für die Musik und die Regiearbeit entstehen.

Infos zur Barrierefreiheit

Bei der Audiodeskription werden unter anderem das Bühnenbild, die Kostüme und der sichtbare Handlungsverlauf für Menschen mit Sehbehinderung beschrieben. Die Beschreibungen werden während der Vorstellung live eingesprochen. Die Beschreibungen sind für das Publikum über Sender mit Kopfhörern hörbar.

Für Menschen mit Sehbehinderung bieten wir bei „Shame – The Musical“ regelmäßig Vorstellungstermine mit Tastführung und Live-Audiodeskription an.

Eine Stunde vor Vorstellungsbeginn findet die Tastführung statt. Hier könnt ihr Teile des Bühnenbildes, der Requisiten und der Kostümteile ertasten. Es gibt ein Tastmodell, in dem das Bühnenbild nachgebildet ist. Außerdem beschreibt euch eine Person wichtige, sichtbare Vorgänge des Stückes.

Hier gibt es eine Audioeinführung:

Für Menschen, die Audiodeskription benötigen, werden immer Karten bereit gehalten. Auch wenn die Vorstellung im Webshop ausverkauft ist, könnt ihr Karten per E-Mail reservieren: ticket@jes-stuttgart.de.

Zur besseren Planung bitten wir um Anmeldung für die Audiodeskription.
Für die Tastführung ist eine Anmeldung unbedingt notwendig. Schreibt uns eine Mail an ticket@jes-stuttgart.de.

Mehr Infos zu einem Besuch bei Vorstellungen mit Audiodeskription auf der Bühne findest du hier.

Infos zu sensorischen Reizen

Sinneseindrücke wie helles Licht, laute Geräusche oder plötzliche Ereignisse können für manche Menschen aufregend oder überfordernd sein. Deswegen findest du hier eine Liste mit sensorischen Reizen, die in „SHAME – The Musical“ stellenweise vorkommen. Vielleicht sind sie gut zu wissen für dich oder jemanden, der mit dir die Vorstellung besucht.

– Es gibt Live-Musik. Auf der Bühne spielt eine Band. Es gibt plötzliche Änderungen der Musik.

– Es gibt helle, bunte Lichter. Es gibt Stroboskoplicht. Das bedeutet, es gibt sehr schnelle, helle Lichtblitze. Es gibt Momente, in denen es teilweise oder völlig dunkel ist.

– Die Schauspieler*innen betreten und verlassen die Bühne durch das Bühnenbild. Sie gehen auf die Galerie. Die Galerie ist über der Bühne und sieht aus wie ein Balkon. Die Schauspieler*innen verschwinden und erscheinen durch Türen hinten auf der Bühne.

– Einer der Schauspieler betritt und verlässt die Bühne durch eine Klapptür im Bühnenbild.

– An einer Stelle geht eine Schauspielerin auf das Publikum zu.

– Eine Schauspielerin tritt aus einem Gemälde heraus.

– Es gibt starke Gefühle wie Scham und eskalierende Emotionen auf der Bühne.

– Es gibt Nebel.

– Das Publikum sollte während der Vorstellung ruhig sitzen, um dem Stück gut folgen zu können.

Wenn du Bedenken oder Fragen hast, melde dich unter ticket@jes-stuttgart.de. Wir beraten dich gerne und überlegen gemeinsam, wie wir weiterhelfen können.

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Video: Adrian Schmidt

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Spieltermine

Mi

17.07.2024 18:00 Uhr

mit Audiodeskription und Tastführung

Tickets

Do

18.07.2024 11:00 Uhr

mit Audiodeskription und Tastführung

Ausverkauft

Fr

19.07.2024 11:00 Uhr

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