Warum das Kind in der Polenta kocht

nach dem Roman von Aglaja Veteranyi

„Mein Land kenne ich nur vom Riechen. Es riecht wie das Essen meiner Mutter. Mein Vater sagt, an den Geruch seines Landes erinnert man sich überall, man erkennt ihn aber nur, wenn man weit weg ist.“

„Warum das Kind in der Polenta kocht“ ist die Geschichte eines jungen Mädchens, die zwischen zwei Welten aufwächst: der farbig verklärten Heimat von Zirkus und Wohnwagen und der harten Wirklichkeit des ständigen Fremd- und Unterwegsseins.

Auf der Bühne im JES stehen eine Schauspielerin und ein junges Mädchen, die sich der Geschichte von Agalja Veteranyi stellen. Gemeinsam mit Regisseurin Yeşim Schaub suchen sie in den gegenüberstehenden Perspektiven der Figuren nach dem vielschichtigen, manchmal widersprüchlich verzweigten Gefühl des Fremdseins, dass auch immer wieder durch präzise gezeichnete Bilder gebrochen wird, und setzen sich eindrücklich damit auseinander. Wie ist es möglich, die Erfahrung von Heimatlosigkeit trotz unterschiedlicher Geschichten, Alter und Hintergründe zu teilen? Gerade in Zeiten der aktuellen Kriege und Fluchtbewegungen überschneidet sich Aglayas Suche nach einem Ort, an dem sie Ankommen kann, untrennbar mit der uns umgebenden Realität.

12+, Klasse 7–9, Dauer: 45 Minuten

Besetzung

Bühnenbild

Dramaturgie

Theaterpädagogik

Assistenz

Aktuelle Spieltermine

So

01.01.2023

00:00 Uhr

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